Alters- und bedarfsgerechte Fütterung

Entsprechend dem Alter des Hundes hat er veränderte Anforderungen an das Futter. Der Handel bietet da eine große Palette, die von Welpenfutter über Junior und Erwachsenennahrung bis zum Futter für ältere Hunde, dem sog. Seniorfutter.

Weiter gibt es Spezialfuttermittel die rein medizinischen Zwecken dienen, z.B. Diäten für übergewichtige Hunde.

Welpenfutter

Ziel des Welpenfutters ist nicht nur die Sättigung des Hundes, sondern auch die Herbeiführung der durchschnittlichen Entwicklung der Rasse. Um eine Überfütterung zu vermeiden gilt als genaue Faustregel: der Welpe sollte pro Tag 2 bis 4g pro kg des erwarteten Gewichtes als erwachsener Hund zunehmen.

Der Welpe sollte zur Kontrolle regelmäßig gewogen werden. Hunde erreichen mit vier Monaten 50% ihres Endgewichtes und diese Geschwindigkeit des Wachstums setzt sich bis zum 9. Lebensmonat fort, bis der Hund mit ca. einem Jahr sein „Erwachsenen-Gewicht“ erreicht hat.

Für die meisten Rassen wird eine 20-bis 30 minütige Fütterung zweimal täglich empfohlen. Zwergrassen können bis zum 6. Lebensmonat auch bis zu drei Mal täglich gefüttert werden.

Weitere wichtige Faktoren der richtigen Welpenernährung ist die Einführung von festen Fütterungszeiten mit konstanter Menge. Die Futtermenge muss der Wachstumskurve entsprechen wobei zu viel Energie Schäden verursachen kann.

Weniger ist mehr – Fertigfutter enthält viele Mineralstoffe und macht Zusätze unnötig. Eine Überversorgung mit Energie und Eiweiß führt während der Wachstumsphase bei einigen Rassen, wie z.B. dem Labrador, zu Fettsucht. Bei großen Rassen führt Überernährung zu gesteigertem Wachstum, was Skelettdefekte wie Hüftsgelenksdysplasie begünstigen kann.

Zum Knochenaufbau benötigen Welpen Kalzium. Unter normalen Bedingungen bekommt der Welpe ausreichend Kalzium über die Nahrung. Bei schnell wachsenden Rassen ist darauf zu achten, dass ihnen nicht zu viel Kalzium zugeführt wird. Eine zu hohe Aufnahme von Kalzium führt dazu, dass der Knochen nicht normal wächst und das normale Gleichgewicht zwischen Auf- und Abbau des Knochens gestört wird.

Ein zu hoher Phosphorgehalt im Futter führt zu einer Überfunktionen der Nebenschilddrüse. Durch einen erhöhten Phosphoranteil wird zu wenig Kalzium aus dem Futter im Darm aufgenommen, was die Nebenschilddrüse stimuliert, das Parathormon freizusetzen. Parathormone setzten Kalzium aus den Knochen frei, was eine ungenügende Verkalkung der wachsenden Knochen zur Folge hat.

Ein weiteres wichtiges Regulationshormon des Kalziumstoffwechsels ist Vitamin D. Es ist in allen kommerziell erhältlichen Hundefuttern in angemessener Menge enthalten.

Bei der Umstellung von Welpen- auf Adultfutter (Futter für den erwachsenen Hund) ist zu beachten, dass der Hund ausreichend Energie über das Futter erhält.

Adultfutter enthält weniger Energie pro Gewichtseinheit, was zur Folge hat, dass dem Hund mengenmäßig mehr angeboten werden muss. Auch muss der Proteingehalt beachtet werden, da der Proteinbedarf von Welpen während der Ernährungsumstellung am höchsten ist. Dieser reduziert sich jedoch mit der Zeit.

Detaillierte Informationen über Zusammensetzung und Nährwerte gibt jeder Tierarzt.

Ernährung von erwachsenen Hunden

Erwachsene Hunde haben aufgrund ihrer Anatomie und des Stoffwechsels besondere Ansprüche im Bezug auf eine bedarfsgerechte Ernährung. Daher ist es notwendig, dass in der Nahrung alle notwendigen Nährstoffe in der richtigen Menge und im optimalen Verhältnis zueinander enthalten sind, um zu gewährleisten, dass der Bewegungsapparat best möglichst unterstützt wird.

Proteine bester Qualität sind als Baustein aller Körpergewebe sehr wichtig. Für die Widerstandsfähigkeit der Gelenke sollten in der Nahrung Glucosamin und Chondoitinsulfat enthalten sein. Durch hochwertige Rübenfasern, durch die Fettsäuren gebildet werden, wird die Gesundheit des Magen-Darm-Traktes unterstützt. Antioxidantien wie Vitamin E unterstützt das Immunsystem. Der Übergang vom Erwachsenen- zum Senioralter kann nicht eindeutig abgegrenzt werden und ist von Rasse zu Rasse unterschiedlich.  Die Erwachsenenphase endet bei großen Hunden (25 bis 40kg) mit dem 6. bis 8. Lebensjahr und bei sehr großen Hunden (mehr als 40lkg) im Alter von 5- 7 Jahren.

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