Krankheiten und Impfungen

Natürlich kann ein Hund auch einmal krank werden und regelmäßig geimpft werden sollte er auch.

Welpen sollen ab der 8. Woche gegen Staupe, Hepatitis, Hundeseuche und Zwingerhusten geimpft werden. In einigen Regionen ist auch eine Tollwutimpfung notwendig. Tollwut ist auf den Menschen übertragbar, während die meisten Hundekrankheiten für Menschen ungefährlich sind. Ebenso können Parasiten wie Spul- und Bandwürmer, Zecken, Flöhe und Milben eine Gefahr für den Menschen darstellen.

Krankheiten

Staupe

Die Staupe ist eine hochansteckende Virusinfektion und beginnt meist mit Fieber, Augen- und Nasenausfluss und einer Nahrungsverweigerung. Es gibt die Darmstaupe, die Lungenstaupe und die Nervenstaupe. Die Darmstaupe äußert sich neben dem Fieber durch Erbrechen, Durchfall und Schnupfen. Die Lungenstaupe wird von einer Lungenentzündung begleitet und bei der Nervenstaupe treten krampfartige Anfälle mit Lähmungen auf.

In allen Fällen sollte auf jeden Fall ein Tierarzt konsultiert werden.

Staupe wird durch direkten Kontakt von Hund zu Hund übertragen, indirekt durch Einschleppung mit Schuhen oder Kleidung durch den Menschen. Die Inkubationszeit beträgt eine Woche. Staupe kann bleibende Schäden z.B. am Gebiss verursachen und sogar tödlich sein.

Alle 2 Jahre sollte ein Hund gegen Staupe geimpft werden.

Hepatitis

Hepatitis ist eine gefährliche und ansteckende Leberentzündung und ebenfalls eine Virusinfektion. Die ersten Anzeichen sind Müdigkeit und vermehrter Durst.

Die Symptome sind Fieber, Rachenentzündung, Durchfall, Augenveränderungen, zentral-nervöse Störungen und Bauchschmerzen. Oft verweigert der Hund auch komplett die Nahrungsaufnahme. Außerdem sind erkrankte Hunde hinter dem Rippenbogen besonders berührungsempfindlich.

Ein Besuch beim Tierarzt ist unerlässlich. Welpen sterben oft an dieser Krankheit und Hunde, die diese Krankheit überleben, leiden unter den Spätfolgen wie Trübung der Augenhornhaut oder erblinden sogar völlig.

Die Ansteckung erfolgt wie bei der Staupe durch Kontakt zu erkrankten Hunden, deren Körperausscheidungen oder auch durch die Einschleppung durch den Menschen.

Eine Impfung gegen Hepatitis sollte alle 1 bis 2 Jahre erfolgen.

Leptospirose (Stuttgarter Hundeseuche oder auch Weilche Krankheit)

Die Leptospirose ist eine Bakterieninfektion, die durch unterschiedliche Leptospiren-Erreger hervorgerufen wird. Einige dieser Erreger sind auf den Menschen übertragbar und verursachen eine ansteckende Gelbsucht.

Die ersten Symptome sind abnorme Müdigkeit und ein schwankender Gang, der den Hund besonders beim Treppensteigen und Springen beeinträchtigt.

Im weiteren Verlauf der Krankheit kommen Fieber, Schwäche, Erbrechen, Durchfall, Appetitmangel, Augenveränderungen und eventuell Leber- oder Nierenversagen hinzu. In schweren Fällen führt diese Krankheit zu Gelbsucht und Bewegungsstörungen.

Der Urin infizierter Hunde gehört zu den häufigsten Ansteckungsquellen. Aber auch Ratten und Mäuse sowie verschmutzte Teiche, Tümpel, Gräben oder Sümpfe beherbergen die Erreger.

Die Erkrankung sowie die Übertragung kann durch eine jährliche Impfung wirkungsvoll verhindert werden. Ist ein Hund erkrankt, ist ein Tierarztbesuch unbedingt nötig, da infizierte Tiere monate- bis jahrelang hin und wieder Leptospiren über den Urin ausscheiden können.

Parovirose (Hundeseuche)

Die Hundeseuche ist eine anstreckende Virusinfektion, die unbedingt von einem Tierarzt untersucht werden muss. Die Viren befallen vor allem die Dünndarmzellen und können innerhalb von wenigen Stunden durch eine Herzmuskelentzündung zum Tod des Hundes führen.

Parovirose wird dort übertragen, wo viele Hunde zusammen kommen, z.B. eine Ausstellung. Ein Hund, der sich in einer Stresssituation befindet, ist erhöht anfällig für diese Erkrankung.

Symptome sind plötzlich auftretender wässriger bis blutiger Durchfall, begleitet durch starkes Erbrechen und Mattigkeit. Der Hund verweigert die Nahrungsaufnahme und leidet unter starkem Flüssigkeitsmangel begleitet von Fieber oder Untertemperatur.

Paroviroseviren sind extrem widerstandsfähig und können Monate bis Jahre in der Außenwelt überleben. Häufig wird Parvovirose über den Menschen  oder leblose Gegenstände übertragen, eher selten direkt von Hund zu Hund.

Ein Impfschutz wird erreichet, wenn der Welpe mit 8 Wochen die ersten Grundimpfungen gegen Staupe, Hepatitis und Leptospirose bekommt. Des Weiteren sollte jährlich eine weitere Impfung vorgenommen werden.

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